Skip to Content

Vortrag und Diskussion

Stadt und soziale Ungleichheit

Mittwoch, 8. Februar 2012
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
In Koopereration mit dem Forum für Politik und Kultur
Hartmut Häußermann zum Gedenken

Die soziale Ungleichheit formt die Stadt und verschärft die stadtpolitischen Konfliktlagen. Die Stadtgesellschaft ist eine Gesellschaft der Ungleichen, und diese Ungleichheit setzt sich auch noch in der behutsamsten Erneuerungsstrategie durch. Jede Stadtentwicklungspolitik muss daher die sozialen Folgewirkungen stadtpolitischer Interventionen und Projekte einbeziehen.

Referent: 
Walter Siebel (Stadtsoziologe, Oldenburg)
Ort: 
Üstra-Remise
Goethestr. 19
Hannover, 30159
Germany
52° 22' 28.596" N, 9° 43' 48.0072" E

Folgen des Klimawandels

Donnerstag, 24. November 2016
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Herausforderungen für die Stadtentwicklung

Wir stecken mitten drin im Klimawandel – mit gravierenden Konsequenzen für die Stadtentwicklung. Mehr und stärkere Wetterextreme wie Hitzeperioden und ausgeprägte Trockenheit, gleichzeitig aber extreme Unwetter und Niederschläge stellen neue Anforderungen an zahlreiche Akteure und Disziplinen, an Medizin, Bauwesen, Wasserwirtschaft, Industrie, Gewerbe und Verkehr. Der Stadtplanung kommt die Aufgabe zu, die Akteure zu informieren und zu vernetzen und die städtischen Strukturen für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu gestalten.

Referent: 
Claudia Körner (ecolo - Agentur für Ökologie und Kommunikation, Bremen)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Natur auf Landflucht

Dienstag, 22. November 2016
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Warum Tiere und Pflanzen in die Stadt kommen

Füchse, Marder, Wildschweine, Falken, Biber, Waschbären, Grünfrösche - sie alle und mit ihnen viele andere wilde Tiere und Pflanzen haben sich in den letzten Jahren auch dort häuslich eingerichtet, wo man sie nicht unbedingt vermuten würde: in den deutschen Großstädten. Regelmäßig berichtet die Presse von den wilden Mitbewohnern, denen die städtische Umgebung zur zweiten Natur geworden ist. Sie selbst scheinen sich an Mensch und Zivilisation schon sehr viel besser gewöhnt zu haben als umgekehrt.

Referent: 
Cord Riechelmann (Publizist und Hochschullehrer, Berlin)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Refugees welcome - Konzepte für eine menschenwürdige Architektur

Mittwoch, 22. Juni 2016
Zeit: 
19.00 Uhr

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut, Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die streng gesicherten Außengrenzen der EU zu überwinden, landet meist in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf gesellschaftliche Integration.

Referent: 
Peter Haslinger (Architekt, Hamburg/Hannover)
Ort: 
Oststadtbibliothek im Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Mittendrin im Stadtteil – die Flüchtlingssiedlung in der Steigertahlstraße

Montag, 20. Juni 2016
Zeit: 
19.00 Uhr

Menschen zu behausen ist ein erster Schritt ihrer sozialen Integration.
Architekt Kay Marlow berichtet über die kommunalen Vorgaben, örtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des baulichen Konzepts für die Wohnsiedlung. Die Abkehr von Metallcontainern hin zur Holzmodulbauweise ist ein Schritt, um für die Geflüchteten eine wohnlichere Atmosphäre zu schaffen.

Referent: 
Kay Marlow (Mosaik Architekten BDA, Hannover)
Olga Issak (Teamleiterin, European Homecare)
Swidbert Gerken (Unterstützungskreis)
Ort: 
Kargah im Kulturzentrum FAUST
Zur Bettfedernfabrik 1
Hannover, 30451
Germany

„… es werde Licht“ – und es ward zu viel Licht

Montag, 23. November 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Stadt und Beleuchtung

Die Menschheitsgeschichte ist durch einen klaren Wechsel von Tag und Nacht, also Helligkeit und Dunkelheit, gekennzeichnet, der auch das Leben auf der Erde in tagaktive und nachtaktive Spezies geteilt hat. Mit dem Aufkommen der künstlichen Beleuchtung, insbesondere der Verfügbarkeit von Elektrizität und dem massiven Verfall der Beleuchtungskosten, hat das Ausmaß künstlicher Beleuchtung in der Nacht kontinuierlich zugenommen. Man geht davon aus, dass die Beleuchtungsintensität jährlich um rund fünf Prozent steigt.

Referent: 
Dietrich Henckel (DIFU)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover
Germany

So isst die Stadt

Montag, 16. November 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Esskultur und die Eigenlogik der Städte

Haben Städte einen Geschmack, einen spezifischen Geruch, gar eine eigensinnige Identität? Lässt sich angesichts der McDonaldisierung der Welt überhaupt noch von typischen ‚Esskulturen‘ sprechen? Und können Städte darüber charakterisiert werden, was, wie und mit wem man in ihnen isst und trinkt?

Referent: 
Helmuth Berking (TU Darmstadt)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Schubumkehr – Umkehrschub

Mittwoch, 27. Mai 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Mobilität und ihre möglichen Zukünfte

Die Zukunft der Mobilität ist kein Singular, sondern wenn wir darüber nachdenken, wie wir uns morgen bewegen werden, dann wird deutlich, dass wir uns heute entscheiden müssen: Wie viel Individualverkehr wollen wir? Wie sollen unsere Lebensräume aus­sehen (z.B. in der Stadt)? Welche Energie wollen wir nutzen? Was an Umweltbelastung ist noch zumutbar?

Referent: 
Stephan Rammler (HBK Braunschweig)
Ort: 
Bildungsverein
Wedekindstr. 14
Hannover, 30161
Germany

Großprojekte - ein Bericht aus fünf Jahrzehnten

Dienstag, 23. Juni 2015
Zeit: 
19.00 Uhr

Große Projekte können auch große Probleme bereiten: Stuttgart 21, Berlin BER, Elbphilharmonie oder Berlin Hbf sind die Stichwörter. Aber was führt zu Verteuerungen und Verzögerungen: Eitelkeit der Politiker, unklare Kompetenzverteilung, konkurrierende Interessen der Beteiligten oder stetige Änderungswünsche? Was bedeutet dies für Architekten, die funktionale, ästhetische und kommerzielle Interessen unter einen Hut bringen müssen?

Referent: 
Meinhard von Gerkan (Architekt, Hamburg)
Ort: 
Bredero-Hochhaus
Hamburger Allee 2-8 (Eingang Lister Meile)
Hannover, 30161
Germany

Innerstädtisches Wohnen – eine Hinterfragung

Montag, 22. Juni 2015
Zeit: 
19.00 Uhr

Stadtplaner und Architekten jubeln über den neuen Trend, wieder in der Innenstadt zu wohnen. Spektakuläre Projekte machen von sich reden und versprechen Urbanität als exklusiven Lebensstil. Aber kann das gut gehen? Wie viel Stadt bleibt übrig, wenn kleine Gated-Communities die Mitte suburbanisieren? Welche Alternativen könnte dagegen eine  nachhaltige ‚Stadtwende’ bieten?

Referent: 
Wolfgang Christ (Architekt, Darmstadt)
Ort: 
Bredero-Hochhaus
Hamburger Allee 2-8 (Eingang Lister Meile)
Hannover, 30161
Germany
Inhalt abgleichen