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Veranstaltung

Animal-Aided Design

Mittwoch, 29. November 2017
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Bauen für Tiere und Menschen in der Stadt

In unseren Städten leben viele Tiere, oft sogar mehr als in der umgebenden Landschaft. Sie nutzen die vorhandene Infrastruktur zur Nahrungssuche und Reproduktion. Durch Nachverdichtung gehen die vorhandenen Nischen und Grünräume jedoch zunehmend verloren. Dies führt zu einer Verdrängung der Tiere aus der Stadt, die auch durch Naturschutzgesetze nicht verhindert wird. Oft arbeiten Naturschutz und Bauplanung gegeneinander und nicht miteinander.

Referent: 
Wolfgang Weißer, TU München
Thomas Hauck, Uni Kassel
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Transformationsdesign

Montag, 20. November 2017
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Wege in eine zukunftsfähige Moderne

Was brauchen wir für ein gutes Leben, und was können wir einfach weglassen? Wie können wir die vorhandenen Ressourcen besser verteilen? Davon, wie wir diese Fragen beantworten, wird abhängen, ob es gelingt, die Entwicklung der Gesellschaft so zu »designen«, dass eine lebenswerte Zukunft für Alle möglich ist.

Referent: 
Bernd Sommer (Norbert-Elias-Zentrum, Flensburg)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Perspektiven im ländlichen Raum

Montag, 13. November 2017
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Was Baukultur bewirken kann

Die Großstädte boomen, was aber passiert in Kleinstädten und auf dem Land? Welches Potenzial Baukultur für eine hohe Lebensqualität auch auf dem Land aufweist, zeigt der Baukulturbericht 2016/17 »Stadt und Land« mit Fokus auf mittel- und kleinstädtische sowie ländliche Räume. Auch in kleineren Gemeinden müssen im Spannungsfeld von Landschaft, Ortsbildpflege, Energieproduktion und Infrastruktur neue Zukunftsbilder entworfen werden.

Referent: 
Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur, Potsdam)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister, Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Welt entwerfen

Montag, 6. November 2017
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Eine politische Designtheorie

Früher entwarfen Designer Gegenstände. Heute wird praktisch alles gestaltet: das Klima, Prozesse, Flüchtlingslager. Deshalb darf Design nicht nur nach ästhetischen, funktionalen und ökonomischen Gesichtspunkten bewertet werden; wir brauchen eine politische Designtheorie. Der Mensch ist gezwungen, die Bedingungen, unter denen er lebt, zu gestalten. Geschieht dies so, dass Handlungsoptionen reduziert werden, haben wir es mit Unterwerfung zu tun.

Referent: 
Frieder Bohaumilitzky, Benjamin Kasten, Mara Recklies (Büro Friedrich von Borries)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Heimatcontainer - eine deutsch-israelische Architekturgeschichte

Donnerstag, 23. Juni 2016
Zeit: 
19.00 Uhr

Der Historiker Jens-Uwe Fischer berichtet über die Kupferhäuser der Hirsch Kupfer- und Messingwerke. Kupferhäuser sind Fertighäuser mit Wänden und Dächern aus Kupferblech. Sie wurden 1931 auf der Internationalen Bauausstellung in Berlin vorgestellt. Infolge übernahm der vormalige Bauhausdirektor Walter Gropius die Leitung des Kupferhausprojektes. Doch dann kamen die Finanzkrise und die Machtübernahme der Nationalsozialisten – und die Kupferhäuser wurden zum "Umzugsgut" jüdischer Flüchtlinge.

Referent: 
Jens-Uwe Fischer (Historiker, HFBK Hamburg)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Refugees welcome - Konzepte für eine menschenwürdige Architektur

Mittwoch, 22. Juni 2016
Zeit: 
19.00 Uhr

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut, Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die streng gesicherten Außengrenzen der EU zu überwinden, landet meist in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf gesellschaftliche Integration.

Referent: 
Peter Haslinger (Architekt, Hamburg/Hannover)
Ort: 
Oststadtbibliothek im Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Mittendrin im Stadtteil – die Flüchtlingssiedlung in der Steigertahlstraße

Montag, 20. Juni 2016
Zeit: 
19.00 Uhr

Menschen zu behausen ist ein erster Schritt ihrer sozialen Integration.
Architekt Kay Marlow berichtet über die kommunalen Vorgaben, örtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des baulichen Konzepts für die Wohnsiedlung. Die Abkehr von Metallcontainern hin zur Holzmodulbauweise ist ein Schritt, um für die Geflüchteten eine wohnlichere Atmosphäre zu schaffen.

Referent: 
Kay Marlow (Mosaik Architekten BDA, Hannover)
Olga Issak (Teamleiterin, European Homecare)
Swidbert Gerken (Unterstützungskreis)
Ort: 
Kargah im Kulturzentrum FAUST
Zur Bettfedernfabrik 1
Hannover, 30451
Germany

„… es werde Licht“ – und es ward zu viel Licht

Montag, 23. November 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Stadt und Beleuchtung

Die Menschheitsgeschichte ist durch einen klaren Wechsel von Tag und Nacht, also Helligkeit und Dunkelheit, gekennzeichnet, der auch das Leben auf der Erde in tagaktive und nachtaktive Spezies geteilt hat. Mit dem Aufkommen der künstlichen Beleuchtung, insbesondere der Verfügbarkeit von Elektrizität und dem massiven Verfall der Beleuchtungskosten, hat das Ausmaß künstlicher Beleuchtung in der Nacht kontinuierlich zugenommen. Man geht davon aus, dass die Beleuchtungsintensität jährlich um rund fünf Prozent steigt.

Referent: 
Dietrich Henckel (DIFU)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover
Germany

So isst die Stadt

Montag, 16. November 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Esskultur und die Eigenlogik der Städte

Haben Städte einen Geschmack, einen spezifischen Geruch, gar eine eigensinnige Identität? Lässt sich angesichts der McDonaldisierung der Welt überhaupt noch von typischen ‚Esskulturen‘ sprechen? Und können Städte darüber charakterisiert werden, was, wie und mit wem man in ihnen isst und trinkt?

Referent: 
Helmuth Berking (TU Darmstadt)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany

Schubumkehr – Umkehrschub

Mittwoch, 27. Mai 2015
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Mobilität und ihre möglichen Zukünfte

Die Zukunft der Mobilität ist kein Singular, sondern wenn wir darüber nachdenken, wie wir uns morgen bewegen werden, dann wird deutlich, dass wir uns heute entscheiden müssen: Wie viel Individualverkehr wollen wir? Wie sollen unsere Lebensräume aus­sehen (z.B. in der Stadt)? Welche Energie wollen wir nutzen? Was an Umweltbelastung ist noch zumutbar?

Referent: 
Stephan Rammler (HBK Braunschweig)
Ort: 
Bildungsverein
Wedekindstr. 14
Hannover, 30161
Germany
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