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Zwischen Zentrum und Quartier

Kultur und Stadtentwicklung am Beispiel Pavillon und Raschplatz


Podiumsdiskussion:
Montag, 21. April 2008 - 19.00 Uhr
„Kulturblase“ am Pavillon
Andreas-Hermes-Platz
Hannover, 30161
Germany
52° 23' 2.3064" N, 9° 44' 37.7448" E

Uwe Bodemann, Baudezernent der LH Hannover
Marlis Drevermann, Kultur- und Schuldezernentin der LH Hannover
Udo Weilacher, Professor für Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Universität Hannover
Moderation: Conrad von Meding, HAZ

 

Der Pavillon ist von der Geschichte her immer ein Kristallisationspunkt von Stadtentwicklung und Kultur gewesen. Als „Filetstück“ einer kommerziellen Verwertung an der Schnittstelle zwischen Innenstadt und Wohnquartier Oststadt der Stadtplanungspolitik abgetrotzt, entwickelte das Zentrum eine soziokulturelle Dynamik, die ihrerseits nun auch auf das Umfeld ausstrahlt. Zur Stadtentwicklung des Areals rund um das Kulturzentrum Pavillon, das mit dem Andreas-Hermes-Platz und dem Weißekreuzplatz spannungsreiche innerstädtische Räume umfasst, gab es in den letzten Jahren viele Überlegungen, bei denen sowohl städtebauliche als auch kulturpolitische Erwägungen eine Rolle spielten. Deshalb sollen bei dieser Veranstaltung Akteure aus Kultur und Architektur an einen Tisch gebracht werden, um folgende Fragen zu diskutieren: Welche Rolle spielt das Gebiet im Kontext allgemeiner Neupositionierungen kultureller und städtebaulicher Art? Welche Nutzungsinteressen treffen auf diesem Areal zwischen Großstadtzentrum und Stadteilquartier zusammen? Wie ist ihnen gerecht zu werden? Soll mit der Erweiterung des Pavillons ein architektonisches Zeichen gesetzt werden? Wie könnte dies aussehen? Wie sehen städtebauliche Leitlinien für die Entwicklung des Areals aus? Welche Konzepte für Kultur- und Bildungsarbeit sollen am Standort weiterentwickelt werden? Wie sind sie verknüpft mit den Leitlinien städtischer Kulturentwicklung? Wie werden fortschrittliche Vorstellungen interkultureller und internationaler Kulturarbeit formuliert?   Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturzentrum Pavillon