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Wohnen wie gewohnt oder kommt eine neue Baukultur?

Wohnungsmarktpolitik


Podiumsdiskussion:
Dienstag, 25. Juni 2013 - 19.00 Uhr
Schalterhalle im Anzeiger-Hochhaus
Goseriede 9
Hannover, 30159
Germany

Moderation: Conrad von Meding (HAZ)
Max Matthiesen (baupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion)
Thomas Hermann (baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion)
Enno Hagenah (Architekt, Bündnis 90/Die Grünen)

Lange Zeit galt die Wohnraumversorgung als ein Thema, das man getrost dem Markt überlassen konnte – wachsende Einkommen und mäßige Nachfrage sorgten in den meisten Städten für  stabile Verhältnisse und einen entsprechenden Rückzug der Städte aus der Wohnungsbauförderung.

Das hat sich deutlich geändert. Ein neuer Trend  zum Wohnen in der Stadt, gewachsene Raumansprüche und der Zuzug von Migranten haben zu einer neuen Wohnungsnot  und damit zu einem beginnenden Verdrängungsprozess geführt. Es fehlt vor allem an preisgünstigen innerstädtischen Mietwohnungen. Soll man die weitere Entwicklung dem Markt überlassen oder sind Kommune, Land und Bund gefordert, durch gesetzgeberische Maßnahmen wie z.B. Mietpreiserhöhungsgrenzen und neue Förderprogramme dafür zu sorgen, dass die Stadt Lebensraum für alle bleibt? Sind vielleicht auch die Standards für die energetische Sanierung mit ihren preistreibenden Konsequenzen zu überdenken? Und wie kann eine gestärkte Wohnungs(bau)politik aktiv soziale und ethnische Integration fördern?