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heim@welt

Heimat in einer Gesellschaft des Vergessens

Zur Aktualität des kulturellen Gedächtnisses


Vortrag und Diskussion:
Dienstag, 7. November 2006 - 19.30 Uhr
enercity expo Café
Ständehausstr. 6
Hannover, 30159
Germany
52° 22' 25.194" N, 9° 44' 21.7572" E

Manfred Osten (Kulturhistoriker)

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} „Das Leben wird nach vorwärts gelebt aber nur nach rückwärts verstanden“ – eine in Vergessenheit geratene Einsicht des dänischen Philosophen Kierkegaard,  deren Aktualität für den Begriff der Heimat im 21. Jahrhundert auf der Hand liegt. Denn ohne kulturelles Gedächtnis, ohne eine „rückwärts“ verstehende Erinnerungs-Kultur ist Heimat nicht denkbar. Vor diesem Hintergrund wird im Vortrag u.a. den Fragen nachgegangen, unter welchen Bedingungen im 21. Jahrhundert sich Heimat noch konstituieren kann und ob in einer sich globalisierenden Welt mit erodierenden Grenzen und Werten Zukunft ohne jedes Bewusstsein einer Herkunft möglich ist.