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Die Rote Moderne

Stadtteilspaziergang durch die Südstadt


Führung:
Samstag, 24. November 2001 - 13.00 Uhr

Sid Auffahrt (Stadtbauhistoriker, Universität Hannover)

Die Südstadt war in den 20er Jahren die größte Baustelle im Deutschen Reich. Heute weist dieser Stadtteil mit ihren genossenschaftlichen und privaten Wohnanlagen ein vom dunklen Rot, Blau und Violett des Klinkers geprägtes, einheitliches Siedlungsbild auf. Was verbirgt sich hinter der festungsartigen Architektur, den düsteren Klinkerfassaden und geschlossenen Häuserfronten in der Südstadt? Was macht den Reiz des geschätzten Stadtteils aus? Sind es die Wohnungsgrößen und Wohnungszuschnitte, die weiten Genossenschaftshöfe und begrünten Vorgärten oder die Vielfalt der öffentlichen Räume? In einem Spaziergang vom Heinrich-Heine-Platz ausgehend durch die Friedrich-Silcher-Straße, über den Stephans- und den „LaSall-Platz“, über Geibelhof und Geibelplatz, Tiestestraße, Bertha-von-Suttner-Platz, Stresemannallee, Altenbekener Damm mit Südstadtschulen (Heinrich-Heine-Schule und Geschwister-Jacobs-Schule) zur ehemaligen Pädagogischen Akademie wird anhand des Straßenplans, der Wohnanlagen und Bauplastiken ein Bild des modernen und traditionellen Bauens der 20er Jahre entworfen. Blieb, wie ein Kritiker feststellte, Hannover äußerlich von der Moderne völlig unberührt? Schau’n wir mal!