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Die Bauhaus-Rezeption in der BRD

Montag, 24. Juni 2019
Zeit: 
19.00 Uhr
Sub-Titel: 
Divergenzen zwischen Realgeschichte und Rezeption

Spätestens ab 1930 schuf Walter Gropius aus dem Bauhaus eine Marke – es wurde auf eine griffige, widerspruchfreie Formel reduziert, die gut zu vermarkten und in Konsum, Kultur und Politik zu verwerten war. Nach 1945 konnte Gropius mit der Publikation seiner Bücher, der Gründung des Bauhaus-Archivs und der Stuttgarter Ausstellung von 1968 dieses Bild im Westen durchsetzen. Der zunächst ausgeblendete, dann diffamierte Beitrag Hannes Meyers zum Bauhaus spielte aber für die HfG Ulm und Teile der westdeutschen Linken ab den 1970er Jahre eine relevante Rolle.

Referent: 
Philipp Oswalt (Architekt, Universität Kassel)
Ort: 
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
Hannover, 30161
Germany