Skip to content
Verein zur Erforschung und Diskussion des Verhältnisses von Stadt und Kultur

Neues Bauen in Hannover

Dienstag, 14. Juni 2022 – 19.00 Uhr

Hannovers Architektur ist seit der Expo 2000 vielfältiger und großstädtischer geworden. Auf mehr als 300 Seiten zeichnet der Bildband "Architektur in Hannover seit 2000" diese Entwicklung nach. Fotograf Heinrich Hecht und Autor Conrad von Meding zeigen an mehr als 60 Beispielen den Wandel in der Architektur während der zwei Jahrzehnte. Dabei geht es sowohl um die prominenten Bauwerke im hannoverschen Stadtbild als auch um weniger Bekanntes, sowohl um gelungene Wohnbauprojekte als auch um herausragende Revitalisierungen. Autor Conrad von Meding stellt das Buch vor und zur Diskussion.

Weiter lesen –>

Die obsolete Stadt

Donnerstag, 16. Juni 2022 – 19.00 Uhr

Megatrends (z.B. Digitalisierung, Mobilitätswende oder Klimawandel) und Disruptionen (z.B. Corona oder Krieg) stellen unsere Städte vor riesigen Herausforderungen: Ob Einzelhandel, Kirchengebäude oder Parkhäuser – viele Nutzungen haben ein großes Risiko, obsolet zu werden. Wie lässt sich die (Raum-)Wirksamkeit dieser Entwicklungen analysieren und messen? Und wie können Kommunen mit diesem Wandel nachhaltig und konstruktiv umgehen?

Im interdisziplinären Forschungsprojekt „Die Obsolete Stadt“ werden Methoden und Werkzeugen erarbeitet – für die Identifikation von (potenziell) obsoleten Strukturen sowie für Modelle einer nachhaltigen Transformation. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

Weiter lesen –>

Wohnraum schaffen ohne Neubau

Montag, 20. Juni 2022 – 19.00 Uhr

400.000 Wohnungen jährlich will die Ampelkoalition durch Neubau schaffen – doch würde das acht Millionen Tonnen zusätzliche Treibhausgase verursachen. Wir sollten darum auch ohne Bauen Wohnraum schaffen: Viele ältere Eigentümerinnen leben nach Auszug der Kinder allein im Haus und manche von Ihnen wünschen sich Unterstützung, um anders zu wohnen. Soziale Programme helfen ihnen auf Wunsch, Mieter oder Untermieter zu finden. Das hilft gegen Einsamkeit und schafft als „Nebeneffekt“ Platz für diejenigen, die dringend Wohnraum benötigen. Umbau, Ausbau und Aufstockungen sind weitere Möglichkeiten, ohne zusätzliche Flächenversiegelungen zu mehr Wohnungen zu gelangen. Mit Kreativität werden vorhandenen Ressourcen nutzbar.

Foto: Bonnie Bartusch

Weiter lesen –>

Die Finanzialisierung des Wohnungsmarkts

Dienstag, 21. Juni 2022 – 19.00 Uhr

Die massiven Privatisierungen öffentlicher Wohnungsbestände an institutionelle Investoren in den 90er und 2000er Jahren sind entscheidende Voraussetzung für die zunehmende Vermarktlichung und anschließende Finanzialisierung von Wohnraum in Deutschland gewesen. Die Umwandlung von Wohnraum in eine Finanzanlage verschärft dabei die gegenwärtige Wohnungskrise in den Städten, indem sie den Widerspruch zwischen Wohnen als Ware und Wohnen als Grundbedürfnis auf eine neue Ebene hebt: Explodierende Mieten, Wohnungsnot und Verdrängung sind einige der unkontrollierten Auswüchse der Finanzialisierung. Der Vortrag blickt auf die Ursachen, Dynamiken und Folgen der Finanzialisierung des deutschen Mietwohnungsmarktes und konkretisiert am Beispiel des börsennotierten Wohnungskonzerns Vonovia SE den Zusammenhang zwischen steigenden Mieten, Renditemaximierung und Widerstand gegen Spekulation am Wohnungsmarkt.

Foto: privat

Weiter lesen –>