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Montag, 24. Juni 2019 - 19.00 Uhr

Spätestens ab 1930 schuf Walter Gropius aus dem Bauhaus eine Marke – es wurde auf eine griffige, widerspruchfreie Formel reduziert, die gut zu vermarkten und in Konsum, Kultur und Politik zu verwerten war. Nach 1945 konnte Gropius mit der Publikation seiner Bücher, der Gründung des Bauhaus-Archivs und der Stuttgarter Ausstellung von 1968 dieses Bild im Westen durchsetzen. Der zunächst ausgeblendete, dann diffamierte Beitrag Hannes Meyers zum Bauhaus spielte aber für die HfG Ulm und Teile der westdeutschen Linken ab den 1970er Jahre eine relevante Rolle.

Dienstag, 25. Juni 2019 - 19.00 Uhr

Das Bauhaus war nicht nur eine Architekturschule, sondern wollte auch eine Gesellschaftsreform einleiten. Der Neue Mensch war das Ziel. Die Frauen im Bauhaus gehörten zur ersten Generation von Künstlerinnen, die an den Akademien und Universitäten studieren durften. Mit viel Enthusiasmus begannen sie am neu gegründeten Bauhaus in Weimar. Wie sah ihr Studium an der Hochschule aus und was ist aus ihnen geworden? Welche Karrierepfade haben sich für diese Generation von Frauen ergeben und unterscheiden sich ihre Probleme von denen, die Frauen heute erleben?

Mittwoch, 26. Juni 2019 -

Das Leitbild des Neuaufbaus der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg heißt bis heute: Modernisierung. Sie würdigt das historische Erbe nur symbolisch in Marktkirche, Oper und Leineschloss und schluckt häppchenweise stadtbildprägende Bauten. Anmerkungen eines nicht immer stillen Beobachters, der die Störungsfälle in der hannoverschen Baupolitik vom Abriss der Alten Flusswasserkunst bis zum Bankhaus Caspar thematisiert. Dabei spielt die hannoversche bzw.